A száz éve született dr. Horváth István teológiai magántanár (1913–1972) életének lexikális adataihoz

Hermán M. János: A száz éve született dr. Horváth István teológiai magántanár (1913–1972) életének lexikális adataihoz. In: Református Szemle 106.5 (2013), 566-572. pp.

Die. Der reformierte Privatdozent István Horváth (Sathmar, 1913 – Klausenburg, 1972) bekam nach seinem Studium der Theologie in Kolozsvár (Cluj, Klausenburg) ein Stipendium in Basel, wo er zwischen 1935 und 1937 Schüler von Barth, Thurneysen, Cullman, Eichrodt und Hartenstein war. In seiner Heimat arbeitete er als Pfarrer und Religionslehrer. Auch war er als wissenschafftlicher Mitarbeiter im reformierten Kirchendistrikt Királyhágómellék (Episcopia Reformată Oradea) tätig.
Als Hauptursachen für sein tragisches Schicksal gelten seine Krankheiten und die Benachteiligung durch die kommunistischen Behörden. Seine hervorragende Dissertation über das Regnum Gratiae Christi (1949) wurde aus politischen Gründen abgelehnt. Zwischen 1959–1972 unterrichtete er die Grammatik der biblischen Sprachen, arbeitete er als Hilfsbibliothekar des Protestantisch-Theologischen Instituts von Klausenburg und beschäftigte er sich mit der Exegese des Neuen Testaments.
Nach der Wende im Jahre 1989 wird seine Arbeit in zunehmenden Maße anerkannt und wird ein Teil seines wissenschaftlichen Nachlasses von seinen Schülern teilweise herausgegeben